Unser Krankheitsverständnis |
Suchtmittelabhängigkeit ist nach unserer Auffassung eine Erkrankung, die in der Regel eine erste, tiefergehende und lebensgeschichtlich frühere Erkrankung zudeckt. Zusammen mit dem Klienten/der Klientin wollen wir einen Zugang zu diesen oft verdrängten bzw. unterdrückten Anteilen der Persönlichkeit finden. Werden diese dann bewusst gemacht und bearbeitet, so besteht die Möglichkeit, auf Grund der neuen Erkenntnisse neue Verhaltensweisen zu entwickeln und die gewonnene Abstinenz zu stabilisieren. |
Partner/ Angehörige |
Wichtig ist dabei die Einbeziehung von (Ehe-)Partnern und anderen dem Klienten/der Klientin nahestehenden Personen in den therapeutischen Prozess, da eine Veränderung der Abhängigen immer auch Veränderungen in den Beziehungen zu anderen Menschen nach sich zieht.
Angehörige haben die Möglichkeit, für sich selber Gespräche zur Unterstützung und Entlastung in Anspruch zu nehmen. |
Einzel- und Gruppenarbeit |
| Die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention bietet Beratung und Therapie in Einzelgesprächen und in Gruppen. Männer und Frauen haben – auch durch geschlechtsspezifische Erziehung und Sozialisation – unterschiedliche Verhaltensweisen bei der Bewältigung von Konflikten und Problemen entwickelt. Es gibt deshalb in der Fachstelle Männer- und Frauengruppen. Den TeilnehmerInnen bietet sich hier die Möglichkeit, eigene Muster des Verhaltens und Erlebens zu erkennen, zu überprüfen und zu verändern. |